31. Oktober 2018 – Art

Jazzfest Berlin eröffnet morgen

Das 55. Jazzfest Berlin unter der neuen künstlerischen Leitung von Nadin Deventer beginnt am 1. November. Es gibt Restkarten an der Abendkasse...

Théo Ceccaldi « Freaks », © Alexandre Jeanson
KIM Collective, © Liz Kosack

Die Berliner Festspiele eröffnen am 1. November mit dem „Haus of Jazz“ das Jazzfest Berlin 2018 (1. bis 4. November). Insgesamt zehn Acts auf fünf Bühnen und gleich mehrere Deutschlandpremieren sind auf allen Ebenen des Festspielhauses zu erleben. Mit dabei unter anderem Nicole Mitchell und das Black Earth Ensemble, Artist in Residence Mary Halvorson mit ihrer Formation Thumbscrew, das Berliner KIM Collective und Rob Mazureks „Exploding Star International: Chicago-Berlin“.

Thomas Oberender (Intendant Berliner Festspiele): „Nadin Deventers Festivaldramaturgie – auch mit der Gesamtbespielung des Festspielhauses zur Eröffnung – zeigt, dass sie das Festival als künstlerische Leiterin in eine neue Richtung führt. Die Geste der Öffnung und Bewegung setzt sich fort, das Festival wird sozialer Ort für Begegnungen, die in der Musik und darüber hinaus verhandelten Themen ermöglichen Reibung. Das Jazzfest Berlin 2018 sucht im Hier und Jetzt die Spuren der Geschichte.“

Das Festivalprogramm durchziehen folgende Themen: die vielfältige Musikszene Europas, Musik aus Chicago als ein Zentrum des Empowerments schwarzer Musik und höchst kreativer Ort und daran anknüpfend das dritte Thema, die afroamerikanische Musik, die aus historischer Perspektive bis hin zum aktuellen Afrofuturismus beleuchtet wird. Jeder der vier Festivaltage besitzt einen eignen Charakter, die nach dem „Grand Opening“ am Donnerstag mit „Friday Blast“, „Hyperactive Saturday“ und „Melancholic Sunday“ überschrieben sind.An den vier Festivaltagen werden etwa 200 Musiker*innen aus rund 15 Ländern in verschiedensten Formationen auftreten. Das Programm präsentiert 35 Konzerte und 12 weitere Veranstaltungen im Rahmenprogramm. Es gibt acht Premieren von Produktionen, elf weitere Bands feiern ihre Deutschlandpremiere, an zwölf Projekten des Festivals sind Künstler*innen aus Berlin beteiligt und bei insgesamt 14 Formationen spielen Musikerinnen eine tragende Rolle.

Rob Mazurek, © Guido Gazzilli

Aufmacherfoto: Julien Desprez, © Sylvain Gripoix

Zentraler Veranstaltungsort des Jazzfest Berlin 2018 ist das Haus der Berliner Festspiele mit seinen verschiedenen Bühnen, das A-Trane, das Quasimodo, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und das Prince Charles in Kreuzberg.

Das gesamte Programm findet Ihr hier